Auf dem 2. ordentlichen ver.di-Bundeskongress haben 1008
Delegierte politisch entschieden: für bessere und sichere Arbeit - und
gegen den Finanzmarktkapitalismus
Klare Ziele, konkrete Perspektiven. Die 1008 Delegierten des 2.
ordentlichen ver.di-Bundeskongresses Anfang Oktober in Leipzig haben
die Leitlinien der ver.di-Politik für die kommenden vier Jahre
festgelegt. Eindeutig positionierte sich der Kongress gegen die
neoliberale Politik. "Wir sind entschlossen, unsere Fahne nicht in den
neoliberalen Wind zu hängen, sondern uns ihm entgegenzustellen", sagte
ver.di-Chef Frank Bsirske unter dem Beifall der Delegierten. Und an die
gerichtet, die nicht müde werden, die Gewerkschaften als unzeitgemäße
Nein-Sager zu titulieren, fügte er hinzu: "Wir sind nicht gegen
Veränderung, aber wir messen sie an unseren Grundwerten: Gerechtigkeit,
Würde, Solidarität." Das war zugleich das Motto des Kongresses.
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ver.di macht sich stark gegen den Missbrauch
von Leiharbeitern
Rund 650000 Beschäftigte arbeiten derzeit in der Leiharbeitsbranche.
Vor zehn Jahren waren es noch 200000. In der Zwischenzeit hatte die
damals amtierende rot-grüne Bundesregierung das
Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geändert: Die zeitliche Befristung der
Überlassungsdauer auf höchstens zwei Jahre wurde aufgehoben. Der im
Gegenzug verankerte Anspruch auf gleiche Bezahlung und
Arbeitsbedingungen wie die Stammbelegschaft kann durch abweichende
Regelungen in Tarifverträgen mit Zeitarbeitsfirmen unterlaufen werden.
Das nutzen Arbeitgeber aus, um über Jahre erstrittene
Branchentarifverträge zu umgehen.
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wir notiert.
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komplette Übernahme öffentlicher Verwaltungen an - und will damit,
versteht sich, Geld verdienen.
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