Gewerkschaftschöre

Wer sprechen kann, kann singen

Links: Die Querflöte von Yvonne Treptow gibt den Protestliedern eine besondere Note
Mitte: Der Chor-Älteste, Otto Schledt, mit Tochter Susanne
Rechts: Große Töne tragen gewichtige Worte: der Lübecker Gewerkschaftschor bei der Generalprobe für den nächsten Auftritt


Arbeiterlieder sind Kultur­erbe und die Chöre sind für alle da. Die Auswahl der Lieder, die geprobt und vorgetragen werden sollen, wird natürlich basisdemokratisch ermittelt. Zu Besuch beim Lübecker Gewerkschaftschor Brot & Rosen

Text: Jenny Mansch, Fotos: Daniel Nide

Wenn der Wind von Süden kommt, kann es passieren, dass den Besucher/innen des schiefen Holstentors in Lübeck mittwochabends Arbeiterlieder aus aller Welt ­entgegenschallen. Denn dort, direkt am Holstentorplatz im Raum 34 des Gewerkschaftshauses, übt jede Woche der Lübecker Gewerkschaftschor Brot & Rosen.

Sabine Müller ist heute besonders früh vor Ort, um die Reporterin und den Fotografen der ver.di publik zu begrüßen. Sie führt uns in den Probenraum im Erdgeschoss. Im Flur sitzt schon das Orga-Team des Chors in einem Meeting. Für die nächsten Auftritte muss noch einiges koordiniert werden. Im Probenraum stehen die Stühle im Halbrund um den Tisch des Chorleiters Tim Karweick, darauf Notenblätter und ein Keyboard. An der Stirnseite des Raumes die riesige Abbildung eines Frachtschiffes. ver.di-Fahnen stehen herum und warten auf ihren nächsten Einsatz; verschiedene Accessoires aus der Bürowelt deuten darauf hin, dass der Raum sonst für Seminare oder Schulungen gebraucht wird. Wir nehmen an einem der Tische Platz, die an die Seite gerückt wurden, während sich der Raum mit den Sängerinnen und Sängern füllt. Gerade an diesem letzten Mittwoch im September ist Anwesenheit gefragt: Generalprobe!

Am folgenden Samstag werden Brot & Rosen nicht wie sonst oft bei einer Jubilarehrung, dem 1. Mai oder einer DGB-Festivität singen, sondern in ihrer Stammkneipe Feuerwerk, wohin der Chor an jedem ersten Mittwoch des Monats nach der Probe geht. "Mich hat neulich die Wirtin angesprochen und gefragt, ob wir nicht mal bei ihr singen wollen. Ok, habe ich gesagt, das können wir ja mal im Chor besprechen", erzählt Sabine Müller.

Das Ergebnis wurde wie üblich basis­demokratisch ermittelt. Alle Chormitglieder waren begeistert von der Idee, ihre Lieder möglichst unvermittelt ins Volk schmettern zu können: "Bei uns gibt es einmal im Jahr eine Liedauswahl. Jeder kann welche vorschlagen, und nach einem strukturierten System wird das dann ausgewählt. Der Chorleiter darf sich daran beteiligen." Sabine lacht über ihren Scherz und fügt hinzu: "Es ist natürlich wichtig, dass er dabei ist, weil er einschätzen kann, ob das Lied für uns schon machbar ist. Wenn nicht, fliegt es eben wieder raus." Die 54-jährige ehemalige Personalrätin ­einer Uni-Klinik ist "schon immer überzeugtes ver.di-Mitglied". Sie hat ihre ­Chance im Personalratswahljahr 2007 ergriffen und als Teamerin beim ver.di-­Forum angedockt: "Ich mache als Referentin Personalräte fit - von Flensburg bis Neubrandenburg."

Zu wenig Männer

Während im Hintergrund die ersten Instrumente ausgepackt werden und die Chormitglieder schnacken, stellt jemand Kuchen und Getränke für uns auf den Tisch, und langsam wird deutlich, dass sich der Chor sorgfältig auf unseren Besuch vorbereitet hat. Die Referentin Sabine stellt noch eben klar, wie einfach es ist, im Chor mitzumachen, bevor der nächste am Tisch Platz nimmt. Was ist, wenn jemand überhaupt nicht singen kann? "Das gibt es nicht", sagt sie mit Nachdruck, "wer sprechen kann, kann auch singen. Das ist das Motto unseres Chorleiters. Und wir meinen wirklich, der Chor ist für alle, und da kann man es nicht durch Kleiderordnung oder Aufnahmeprüfung erschweren."

"Da gehen wir hin!" Neuzugänge im Chor werden mit großem Hallo begrüßt

Tatsächlich singen im Chor auch einige, die gar nicht in der Gewerkschaft sind. So wie Hannsjörg Fürniß, 74, der jetzt am Tisch sitzt, und seine gleichaltrige Frau Pia Degenhardt-Fürniß, die hinter ihm stehenbleibt. Beide sind niedergelassene Hausärzte: "Wir waren die roten Doktors von Sereetz", sagt Pia ironisch, "wir brauchten nur ein Heft von Amnesty International ins Wartezimmer legen, da war schon klar, wo wir hingehören." Hannsjörg kichert. Das wird er zukünftig wohl noch häufiger, denn Pia beginnt zurzeit eine zweijährige Ausbildung als Clown.

Die Arbeiterlieder waren den beiden zwar nicht neu, aber, erzählt Hannsjörg: "Wir sind eigentlich mit den ... na, Pia, wie hießen die noch, wo wir steckengeblieben sind?" "Die Beatles!", flüstert seine Frau. "Richtig. Diese ganzen Hannes-Wader-Songs und sowas, das haben wir gar nicht mitgekriegt. Wir haben nur gegessen, gearbeitet und geschlafen. Sonst nichts. Und das 30 Jahre lang", erinnert sich Hannsjörg.

Zum Chor sind sie durch Empfehlung gekommen, erzählt er weiter: "Meine Frau war vorher in einem Frauenchor. Das ­waren alles ältere Frauen, sie nannte den Chor Östrogenmangelchor, naja und da hatte sie keine Lust mehr zu. Und dann hörten wir von Brot & Rosen und haben gesagt: ,Da gehen wir hin!' Und wurden mit großem Hallo begrüßt. Pia singt Sopran und ich singe Tenor, und wir sind deshalb auch gesucht, besonders der Tenor. Es gibt zu wenig Männer. Warum? Die Männer haben entweder keine Lust mehr, oder sie sind tot."

Die Männer von Brot & Rosen sind zwar in der Unterzahl, dafür aber quicklebendig. So auch Wolfgang Teuber, 63, ein Gründungsmitglied. Wolfgang nimmt Platz und erzählt von dem Abend des 13. Mai 2014: "Da baute sich gleich eine Stimmung auf, schon mit den ersten Liedern, die wir geprobt haben, und daraus ist dann dieser Chor entstanden."

Ein Kongress der Chöre

Den gelernten Starkstromelektriker und Betriebsrat treibt vor allem die Zusammenarbeit aller Gewerkschaftschöre um, und er sieht da auch die Gewerkschaften in der Pflicht: "Wir halten es für ungeheuer wichtig, diese Arbeiter- und Gewerkschafts­lieder zu singen, die ja als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt sind. Wir überlegen, wie es mit den Gewerkschaftschören weitergehen kann. Wir ­haben Kontakte geknüpft. Überall gibt es Gewerkschaftschöre, die einzeln für sich arbeiten. Wir halten es für dringend notwendig, dass es einen Zusammenschluss und eine Koordinierung dieser Arbeit gibt", sagt Wolfgang Teuber. Und eben da seien die Gewerkschaften gefordert. Nicht nur, weil man sich austauschen sollte, sondern weil Kultur in der gewerkschaftlichen ­Arbeit einen ungeheuer wichtigen Stellenwert habe. "Nicht als Spaßtruppe zwischen Jubilaren, sondern weil wir mit ­dieser Kultur, dieser universellen Sprache der Völker, ja Emotionen entwickeln und damit für unsere gewerkschaftliche Idee einen ganz wichtigen Beitrag leisten."

Nicht nur der Wunsch nach einer Koordinierungsstelle innerhalb der Gewerkschaften für diese kulturelle Arbeit, auch die Frage des Nachwuchses treibt Teuber und den Chor um: "Wie können wir mit einem modernen Arbeiterlied junge Leute gewinnen? Die alten Arbeiterlieder führen bei Jugendlichen hier und da mal zu einem genüsslichen Lächeln. Aber sie ­locken keine jungen Leute in die Chöre oder in die gewerkschaftliche Kulturarbeit. Da wäre so ein Treffen nötig, ein Kongress der Chöre, um zu diskutieren: Was kann ein junges Arbeiterlied sein? Und wie ­können wir mit dieser neuen Form auch wieder gewerkschaftliche Kämpfe begleiten?" Wolfgang Teuber wünscht sich, dass das künstlerische Potential gewerkschaftlicher Kämpfe aufgefangen wird: "Es gibt tolle Songs, die bei einem Streik entstanden sind und die dann verpuffen. Und da haben wir eine Verantwortung, so etwas aufzugreifen. Dafür wäre es notwendig, ein Forum zu gründen, wo man sich gemeinsam über diese Arbeit austauscht."

Beim Stichwort "Arbeit" läutet Chorleiter Tim Karweick zum Beginn der Probe. Meine Gesprächspartner eilen zu ihren Plätzen, alle stellen sich im Halbrund auf. Los geht es mit Atem- und Stimmübungen. Alle heben die Arme und lassen sie mit ­einem absteigenden "Aaaaahhh" wieder sinken. Beim "Huh! Huh! Huuuh!" steigt die Tonfolge an, Karweick macht es vor. Dann nochmal von ganz oben, aber aus dem Bauch heraus, huuuh... Erstaunlich hohe Frauenstimmen mischen sich mit dem tieferen Gebrumm männlicher Stimmbänder, und was jetzt schon zu hören ist, hat ganz schön Power. "Nicht so schüchtern, weil wir Gäste haben", ruft Karweick und gleich nochmal: "Huuuuh!" Einige Dur-Akkorde werden angestimmt, ein "Daba daba dab duja da" bringt den Swing von 16 Tons in Schwung, einem Country-Song über die Arbeit in amerikanischen Kohlegruben. Chorleiter Tim Karweick ist zufrieden, das Lied sitzt.

Dreiklang des Fabrikarbeiters

Als nächstes wird Sieben Tage lang geprobt . Eigentlich ein Trinklied, handelt es vom Zusammengehörigkeitsgefühl, zusammen arbeiten, trinken und streiken - der Dreiklang des Fabrikarbeiters. Das Lied wird von Klaus Euteneuer-Treptow an der Gitarre begleitet, seine Frau Yvonne greift hin und wieder zur Querflöte. Die Stimmen er­heben sich, so mancher Kopf wird rot in den höheren Stimmlagen, aber die Zeile "Wir trinken zusammen" ertönt im vollsten Klang. Da kann es gleich weitergehen mit Bruce Springsteens Song Factory, in dem der US-Sänger sehr berührend das harte Arbeitsleben seines Vaters schildert. Hier sitzt eine kleine Sekunde in den schwie­rigen Moll-Akkorden noch nicht, Tim ­Karweick lässt sie üben, bis sie sitzt und genau die richtigen Emotionen weckt.

Dann folgt ein Lied, das Otto Schledt, mit 85 der Älteste im Chor, besonders gern singt. Otto ist fast blind, singt aber noch wie ein Zeisig. "Es saß ein klein wild ­Vögelein" ist ein altes Volkslied und wird teilweise im Kanon angestimmt. Wie bekommt der 85-Jährige das hin mit der ­Puste? "Naja, ein bisschen geht's schon noch. Wenn ich nämlich nicht singen ­würde, wäre es noch schlechter mit der Luft", ist er überzeugt. "Und wenn da drei weitersingen, kann einer ruhig mal zwischendurch einatmen."

Darüber muss ­seine Tochter kichern. Susanne Schledt-Önal ist 55 und hat ihren Vater in den Chor geholt. Otto singt seit 12 Jahren im Lübecker Männerchor und hat schon lange ­Erfahrungen mit bestimmten Liedern: "Ich war bei den Falken und den Jusos und da haben wir ja Die Gedanken sind frei bis zum Überdruss gesungen. Und jetzt komme ich hierher, und da geht das wieder los! Da hatte ich eigentlich die Schnauze voll. Aber inzwischen singen wir das jetzt mehrstimmig, und da gefällt es mir wieder."

Jetzt aber müssen auch Otto Schledt und seine Tochter weiter üben. Das "wilde Vögelein" mutet den Männern einen Oktavensprung in die Tiefe zu, der noch etwas schief klingt, jemand macht einen Witz und alle lachen laut los.

Chorleiter Tim Karweick lächelt gut gelaunt, bleibt aber konzentriert. Er singt die Stelle vor und lässt eine schöne Tenor­stimme erklingen. Der vielseitige Musiker hat in Berlin studiert; er arbeitet als Sänger, Kirchenmusiker, Stimmbildner, Gesangslehrer und eben Chorleiter. Neben dem Spaß an der Arbeit mit Gewerkschaftern und Arbeiterliedern, sagt der 37-Jährige, weiß er die Arbeit für den Verein Brot & Rosen e. V. auch aus diesem Grund zu schätzen: "Teilweise ist das da so, dass die Honoraranhebung ohne mein Zutun passiert. Weil hier alle den Durchblick haben. Das ist ja nicht selbstverständlich, wenn man sich mal in der Gesellschaft umguckt und sieht, was Musiker manchmal für ­Sachen erdulden müssen."

Nach der Pause geht es weiter, jetzt ist das italienische La Lega dran, aber auch das namengebende Brot und Rosen, die Hymne der Frauenbewegung und der amerikanischen Textilarbeiterinnen. Mehr als 20 ­Münder formen sich zum "O" und legen alle Leidenschaft in die Worte: Broooot und Roooosen! Auch die Reporterin wird davon gepackt und stimmt in den Refrain mit ein. Da sagt Klaus Euteneuer-Treptow, was ihm an dem Chor so gut tut: "In Brot und Rosen heißt es ja: ,Zuende sei, dass kleine Leute schuften für die Großen.' Das singen wir, aber um das zu erreichen, müssen wir zusammengehen. Und das finde ich so toll, hier in diesem Chor zu singen. Ich muss sagen, mich belasten diese Verhältnisse sehr. Ich habe richtige emotionale Schmerzen, wenn ich sehe, dass viele Menschen im Alter nicht mehr zurechtkommen mit ihrer Rente, und viele Menschen, besonders alleinerziehende Frauen nicht klarkommen. Wenn zwei Millionen Kinder in Armutsverhältnissen aufwachsen - dann belastet mich das. Ich brauche dann eine Form, mit der ich das zum Ausdruck bringen kann, und da hilft mir dieser Chor sehr. Und wenn uns das bei Auftritten gelingt, auf bestimmte gesellschaftliche Lebensbedingungen einzugehen, und wir die Hoffnung verbreiten, sie zu verändern, ja dann haben wir gewonnen."

ver.di lohnt sich

Erzieherin Kristin Blankenburg

Als Gewinnerin fühlt sich auch Kristin Blankenburg. Die 30-jährige Erzieherin und Kindheitspädagogin war dabei, ­wovon alle Chormitglieder an diesem Abend schwärmen: beim großen Kitastreik 2015, als Brot und Rosen erneut zur Hymne der Frauen wurde. "Damals kam der Chor zu uns Streikenden und hat das Lied mit uns gesungen; es waren ja hauptsächlich Frauen, und das hat mir so gut gefallen, dass ich bei ver.di eingetreten bin. Brot und Rosen wurde damals zu unserem Streiklied, das haben wir dann jeden Morgen zu Beginn des Streiktages gesungen. Es ist sehr kämpferisch und hat ‘ne gute Botschaft", sagt die Zweitjüngste im Chor.

Kristin war besonders mit dem Ergebnis des Streiks zufrieden: "Wir wurden in ­Lübeck super von ver.di betreut. Wir hatten jegliche Beratung. Mit der fachlichen Arbeit haben wir die Streiktage sinnvoll genutzt und haben auch Workshops ­organisiert. Da bleibt dann auch die Zufriedenheit mit ver.di. Es gibt ja auch andere Gewerkschaften, die unseren Beruf vertreten, aber für uns Erzieherinnen hat sich ver.di voll gelohnt."

Am Ende der Probe ist Chorleiter ­Karweick zufrieden, der Besuch von ver.di publik sei der Gruppendisziplin zuträglich und dürfe gern wiederholt werden. Sabine Müller gibt noch Rückmeldung von der letzten Jubliarehrung, bei der auch Otto Schledt geehrt wurde: "Also, es waren alle völlig begeistert, es hieß ,gerne wieder', und sie haben auch gleich Geld ‘rübergeschoben." Alle lachen. "Aber nächstes Mal bitte mit Sitzplätzen", ruft Hannsjörg. Sabine bestätigt, nächstes Mal werde es bessere Plätze und sogar einen Tisch für Kaffee und Kuchen geben. Und dazu Brot und Rosen.

Alle Infos zum Lübecker Gewerkschaftschor unter: www.brotundrosen-lgc.de

 

 

Und so singt der ver.di Chor Berlin, einfach den QR-Code links scannen

 

 

Wo ver.di singt

ver.di Chor Berlin - Chorprobe jeden Dienstag von 18-20 Uhr 30 in der ver.di-Bundesverwaltung, Raum jeweils am Empfang erfragen.

IG-Peng - Chor Berliner Gewerkschaf­ter/innen. Chorprobe jeden Donnerstag 19 Uhr 15-21 Uhr 30 in Berlin-Wilmersdorf, Ruppin-Grundschule, Offenbacher Str. 5A, Musikraum. In den Berliner Schulferien und an gesetzlichen Feiertagen finden keine Proben statt. www.ig-peng.de

Chorrosion - Chor Bochumer Gewerkschafterinnen. Chroprobe i.d.R. immer dienstags 19-21 Uhr im Bochumer ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 (Saal Erdgeschoss). www.chorrosion.de

ver.di kanten - ver.di Chor Bremen, Chorprobe jeden Donnerstag 18-20 Uhr, im Gewerkschaftshaus Bremen, Bahnhofsplatz 22-28

Hamburger Oratorienchor - der Chor besteht aus drei Chören. Der Chor Altona probt in der Gewerbeschule Energietechnik G10, Museumstr. 19, immer dienstags von 19 Uhr 30-21 Uhr 30 Uhr. Der Chor Barmbek probt in der Schule Fraenkelstraße, ­Fraenkelstr. 3, immer montags von 19 Uhr 15-21 Uhr 15. Der Brahms-Chor Bergedorf probt im Lichtwarkhaus, Holzhude 1, ­immer mittwochs von 19 Uhr 30-21 Uhr 30. www.hamburger-oratorienchor.de

Gewerkschaftschor Herford - Chorprobe immer am 1. und 3. Montag im Monat um 19 Uhr in der ver.di-Geschäftsstelle, Kreishausstr. 6a. https://hermi.verdi.de/service/gewerkschaftschor

Rotkrakehlchen - Karlsruher Arbeiter/innenlieder-Singegruppe mit Akkordeon und manchmal auch mit Gitarre, Chor­probe immer am letzten Donnerstag im Monat um 19 Uhr 30 in den Räumen des "Barrio" in der Südstadt, Luisenstr. 31

Eulenschrei - Songgruppe ver.di-Senior/innen in München. Chorprobe alle 14 Tage von 10-12 Uhr im Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64

Roter Hering - Rostocker Chor zur Bewahrung der Arbeiter/innen-Liedkultur. Chorprobe jeden Sonntag 17 Uhr im ­Peter-Weiss-Haus. www.facebook.com/klassenkampfcore