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Persönliche Gespräche bringen es

Anzapfen für die Werberinnen und Werber im Oktoberfestmuseum

"Anzapfen": Zabit Cil (links), assistiert von dem ver.di-Kollegen Charly Haidn, der ehrenamtlich im Bier- und Oktoberfestmuseum mitarbeitet

FOTO: REINHARD WAGNER

Eine Gewerkschaft ist nur dann in der Lage, die Interessen der Beschäftigten durchzusetzen, wenn sie in den Betrieben viele Mitglieder und ausreichend Beitragseinnahmen hat. Deshalb müssten eigentlich alle Arbeitnehmer/-innen von sich aus Mitglied in einer Gewerkschaft werden. Tun sie aber nicht. Die meisten Beschäftigten werden erst dann ver.di-Mitlied, wenn sie von einem Arbeitskollegen oder einer Arbeitskollegin angesprochen werden. Im Jahr 2015 sind im ver.di-Bezirk München & Region exakt 3.070 Beschäftigte nach einem persönlichen Gespräch der Gewerkschaft beigetreten.

Um uns zu bedanken, haben wir alle Werberinnen und Werber, die drei und mehr neue Mitglieder geworben haben, zu einem Besuch im Bier- und Oktoberfestmuseum eingeladen. Nach der Führung durch das Museum gab es eine frische Halbe aus dem Holzfass. Anzapfen durfte Zabit Cil, der mit seiner Betriebsgruppe der Deutschen Post, Niederlassung Brief Freising, insgesamt 269 neue Mitglieder geworben hat. Ehre, wem Ehre gebührt! Er hat das Anzapfen übrigens mit zwei Schlägen geschafft.

Im Museumsstüberl ging es dann bei Schweinsbraten, Knödel und dem einen oder anderen weiteren Bier recht zünftig her. Das haben sich unsere Werberinnen und Werber aber auch wahrlich verdient.

Heinrich Birner