Öffentlicher Dienst

Auf der Straße für höhere Löhne und Gehälter

Streikaktionen in öffentlichen Betrieben, Verwaltungen und Einrichtungen
brachten den Erfolg

Links: Gute Streikstimmung in Oldenburg, Mitte: Demonstranten aus ganz Weser-Ems, Rechts: ver.di-Jugendliche im Ausstand

Warnstreik im Klinikum Wolfsburg

"Wenn wir laufen, steht alles still." So geschah es auch: Tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind auch in Niedersachsen und Bremen auf die Straße gegangen - für höhere Löhne und Gehälter. Von Warnstreiks betroffen waren unter anderem der Flughafen Hannover, Verkehrsbetriebe, Stadt- und Kreisverwaltungen, Kindertagesstätten, Bibliotheken, Abfallentsorgung, Stadtwerke, Sparkassen, Kliniken, Jobcenter, Bundeswehreinrichtungen, Wasser- und Schifffahrtsämter, Umweltbetrieb Bremen, Staatstheater Hannover. Fazit: Flüge fielen aus, Busse und Bahnen standen still, Kitas blieben geschlossen, Mülltonnen ungeleert.

Doch der Einsatz hat sich gelohnt - für die Sicherung der betrieblichen Altersversorgung, eine neue Entgeltordnung für 1.088 Tätigkeiten und eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um insgesamt 4,75 Prozent in zwei Jahren. "Ich danke allen, die sich an den Warnstreiks beteiligt haben. Nur durch Geschlossenheit können wir Druck auf die Arbeitgeber entfalten", sagte ver.di-Landesleiter Detlef Ahting.