ver.di Jugend

Ausbildungspokal zu gewinnen

Gesucht und prämiert wird der beste Ausbildungsbetrieb

Paul Schmidt

Foto: privat

Wie schon 2015 vergibt die ver.di Jugend im Landesbezirk Sachsen / Sachsen-Anhalt / Thüringen auch in diesem Jahr wieder den Ausbildungspokal. ver.di publik sprach darüber mit dem Zwickauer Jugendsekretär Paul Schmidt.

ver.di publik - Welche Ziele verfolgt Ihr mit der Pokalvergabe?

Paul Schmidt - Wir erleben ja gegenwärtig in den Betrieben und Einrichtungen indirekt einen immer stärker werdenden Wettstreit um die Fachkräfte von morgen. Wer heute junge Menschen für den eigenen Betrieb begeistern will, muss einiges vorweisen, in erster Linie gute Ausbildungsbedingungen und Zukunftschancen. Die ver.di Jugend möchte mit diesem Preis zum einen besonderes Engagement auszeichnen und zum anderen betrieblichen Nachholbedarf sichtbar machen.

ver.di publik - Wer kann sich an der Ausschreibung beteiligen?

Schmidt - Alle Betriebe und Dienststellen im Organisationsbereich von ver.di. Der Fragebogen kann von JAVen, Betriebs- und Personalräten und den Ausbildungsabteilungen ausgefüllt werden. Das aussagekräftigste Bild erhalten wir, wenn der Bogen jeweils von allen an der Ausbildung Beteiligten ausgefüllt wird.

ver.di publik - Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswertung?

Schmidt - Im Fragebogen der ehrenamtlichen Jury werden Themen wie betriebliche Rahmenbedingungen, Betreuung, Beurteilung, Übernahme, betriebliche Interessensvertretung und die Zusammenarbeit mit der Berufsschule abgefragt. Dem Gewinner winkt der Ausbildungspokal 2016. Den anderen Betrieben bieten wir eine individuelle Rückmeldung an. So können auch sie nachvollziehen, wie ihre Ausbildungs-bedingungen von den jungen Leuten beurteilt werden, was gut ist und wo sie nachbessern müssten.

ver.di publik - Wie interessiert sind die Vertreter der Betriebe und Dienststellen?

Schmidt - Alle Beteiligten, also sowohl die Ausbildungsabteilungen, aber auch Betriebs- und Personalräte, die JAVen und die Auszubildendens selbst, sind meist sehr an den Ergebnissen der Befragung interessiert. Oft ergeben sich aus den Rückmeldungen konkrete Handlungsfelder und Arbeitsaufträge - für die JAVen und auch für die Arbeitgeberseite.

ver.di publik - Wie kommen die Fragebögen in die Ausbildungsbetriebe?

Schmidt - Die Betriebe und Dienststellen, mit denen wir regelmäßigen in Kontakt stehen, haben den Fragebogen mit einem Anschreiben bereits erhalten. Wir möchten die gute Beteiligung aus dem letzten Jahr gerne noch weiter steigern.

Weitere Interessierte erhalten den Fragebogen, wenn sie ihn per eMail bestellen bei paul.schmidt@verdi.de oder unter http://jugend-chemnitz-zwickau.verdi.de herunterladen. Einsendeschluss für die Bögen ist der 24. Juni dieses Jahres.