Migration und Rente

Arm und alt - das ist bitterkalt

Wie in einem ver.di-Workshop persönliche Rentenbiografien von Migrant/innen erarbeitet und Pläne für die Zukunft geschmiedet werden

Von Monika Goetsch

Isa B. ist erstmal ein bisschen enttäuscht. Ein Workshop zu Migration und Altersarmut sollte das hier sein. Aber an den Tischen im Speisesaal der ver.di-Bildungsstätte Buntes Haus in Bielefeld-Sennestadt sitzen viele Deutsche. Nur ein Drittel der Seminarteilnehmer hat mit dem Problem zu kämpfen, das die Brasilianerin seit Jahrzehnten beschäftigt, persönlich, aber auch in der Beratung anderer: damit, ein Land verlassen zu haben und sich in einer völlig anderen Kultur behaupten zu müssen.

Menschen mit Migrationshintergrund für gewerkschaftliche Angebote zu gewinnen, ist tatsächlich schwierig. Dabei wäre es auch für sie wichtig, über das Risiko der Altersarmut informiert zu sein. Denn Migrantinnen und Migranten sind davon besonders hart betroffen. Der Grund: Die Höhe der eigenen Rente hängt vor allem davon ab, wie lange man gearbeitet und wie viel man in dieser Zeit verdient hat.

Momentaufnahmen aus dem ver.di-Workshop:

Isa B. hat ihre Biografie skizziert und erklärt den anderen Teilnehmer/innen, welche Motive sie für das Poster ausgewählt hat und warum. Besonders wichtig ist ihr ihre Liebe zu beiden Ländern, in denen sie sich zu Hause fühlt: Brasilien und Deutschland (links)

Birgitta Wodke, die Kursleiterin (Mitte)

Nach dem gemeinsamen Arbeitsplan wird im Workshop gearbeitet (rechts)

"Jeder hat seine eigene Rentenbiografie", erklärt Patrick Schreiner von ver.di den Seminarteilnehmern. Allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen wirken sich auf diese Biografien aus: Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten unter prekären Bedingungen, der Niedriglohnsektor ist seit den 90er Jahren gewachsen, die Erwerbsbiografien sind unstet. Aber auch die Politik entscheidet darüber, wie viel Geld man im Alter bekommt. Die Rente ist "dynamisiert". Steigen die Löhne, sollten eigentlich auch die Renten üppiger ausfallen - den genauen Umfang legt die Regierung fest. "Die Politik will, dass die Renten hinter den Löhnen zurückbleiben", sagt Patrick Schreiner. "Rot-Grün hat vor fünfzehn Jahren beschlossen, die Renten abzusenken. Auch darum gibt es immer mehr Altersarmut."

Schlecht bezahlte Jobs - niedrige Renten

Wer aus einem anderen Land eingereist ist, kommt im Alter meist kaum über die Runden. Denn häufig arbeiten Migrantinnen und Migranten der ersten Generation in schlecht bezahlten Jobs. Sie haben durch fehlende Arbeitsgenehmigungen, Wartezeiten und Umschulungen meist Lücken in ihrem beruflichen Lebenslauf. Und können so nur geringe Rentenansprüche erwerben.

"Den Menschen mit Migrationshintergrund fehlen Netzwerke, es gibt Sprachbarrieren, Berufsabschlüsse werden nicht anerkannt, sie dürfen zeitweise nicht arbeiten - das alles schlägt sich auch in den Renten nieder", so die Kursleiterin Birgitta Wodke.

Im Alter droht also Armut. Definitionen dazu, was arm ist, kursieren viele. Patrick Schreiner erläutert die Position der Gewerkschaft so: "Armut ist relativ." Nicht nur, wer Hunger leidet, ist demnach arm. Sondern bereits diejenigen, die sehr viel weniger haben als der Rest der Bevölkerung. Bekommt ein Rentner unter 60 Prozent des mittleren, aus sämtlichen Haushalten errechneten Einkommens, ist sein Armutsrisiko erheblich. Er muss darum noch nicht tatsächlich arm sein. Aber das Risiko ist da. Und das ausgerechnet im Alter, in einer Lebensphase, in der hohe Kosten anfallen können für Gesundheit, Pflege und altersgerechtes Wohnen.

"Man hat zu wenig, um zu leben, und zu viel, um zu sterben", sagt die Seminarteilnehmerin Cecilia R. über alleinerziehende Migrantinnen.

Was die Statistik nicht verrät

Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund unter dem Risiko der Altersarmut leiden, ist nicht leicht in Zahlen zu fassen. In der Statistik gilt jeder, der keinen deutschen Pass hat, als Migrant. Eine einfache Methode, an Zahlen zu gelangen - und dabei fehlerhaft. Denn eigentlich sind viel mehr Menschen "Migranten". Nur: Wie misst man das, ohne den Leuten auf den Schlips zu treten?

Isa B. sagt: "Ich habe kein Problem damit, gefragt zu werden, ob ich Migrantin bin. Aber in meiner brasilianischen Community irritiert so eine Frage viele. Es kränkt sie. Sie fühlen sich stigmatisiert. Wer hier aufgewachsen ist, will als Deutscher bezeichnet werden."

Dabei können auch viele Menschen, die in Deutschland geboren wurden, von Migration erzählen. Die Teilnehmer des Workshops kleben unterschiedlich lange, farbige Streifen auf eine Weltkarte, um zu zeigen, woher sie und ihre Vorfahren kommen. Manche haben Angehörige, die vor den Nazis fliehen mussten, andere Familien wurden durch die deutsch-deutsche Teilung getrennt. Es gab Vertreibung, es gab aber auch Hochzeiten zwischen zweien, die aus Dörfern kommen, die einander fremd waren. Man zog von Stadt zu Stadt, um einen guten Job zu ergattern.

Selten ist einer in der Heimat seiner Vorfahren geblieben, so wie Herbert Held. Der Kölner hat von jung auf gearbeitet, erst als Koch, dann als Angestellter bei den Kölner Verkehrs-Betrieben. Immer konnte er seine Familie ernähren. Und die Rente reicht jetzt. Aber auch er macht sich Sorgen. Nicht um sich, sondern um die Zukunft seiner Kinder und Enkelkinder.

Die DGB-Renten­kampagne und andere konkrete Vorhaben

Mit ihrer Rentenkampagne vor der Bundestagswahl will die Gewerkschaft die gesetzliche Rente stärken. Der Niedriglohnsektor soll bekämpft, Arbeitslosigkeit eingedämmt werden, sagt Patrick Schreiner. Außerdem soll eine Erwerbstätigenversicherung eingeführt werden, damit auch Soloselbstständige gesetzlich rentenversichert sind - entscheidend gerade für Migrant/innen, die besonders häufig in die Selbstständigkeit gehen.

Im Verlauf des Seminars erarbeiten die Teilnehmer konkrete Ziele, für die sie sich künftig einsetzen wollen. Eine Gruppe will eine deutschlandweite Demonstration zum Thema Migration und Rente organisieren. Andere haben in der Cafeteria daran getüftelt, wie sie in Schleswig-Holstein die Migrationsausschüsse auf Bezirksebene mit Aktionen und Menschen wiederbeleben können. Ihr Motto lautet: "Wir starten durch." Wieder andere wollen bald ein Wochenendseminar zum Thema Rente anbieten, in leichter Sprache, mit Dolmetschern, um auch alle Interessierten zu erreichen.

"Die Gesellschaft ist noch immer nicht sensibilisiert für das Schicksal der Migranten", sagt Isa B.. "Und wenn du alt wirst und arm bist: Das ist bitterkalt!"

An der Tafel im Seminarraum steht am Ende die Frage, was man mitnimmt aus dem Wochenende. Jemand hat daruntergeschrieben: "Hoffnung."


Ich freue mich auf die Rente

Dr. Eltayeb-Khalifa Mohamed, 63 Jahre, Hamburg, Angestellter im Brief­zentrum Deutsche Post AG, stammt aus dem Sudan. Mitarbeit unter anderem im ver.di-Bundesmigra­tionsausschuss.

In Khartum, im Sudan, habe ich studiert und als Archäologe gearbeitet, in Hamburg dann promoviert. Ich wollte in den Sudan zurückkehren. Aber an meinem alten Arbeitsplatz dort fühlte ich mich nicht willkommen. Darum kehrte ich 1989 nach Deutschland zurück. Ich heiratete meine alte Liebe und suchte mir Arbeit. Wir wollten Kinder bekommen, deshalb habe ich schnell einen Job gesucht. Als Deutscher hätte ich vermutlich bessere Chancen gehabt. Aber für Archäologen war es allgemein schwer, Jobs zu finden, egal, ob sie Deutsche waren oder Ausländer. Viele, die mit mir zusammen studiert haben, werden deshalb keine vernünftige Rente bekommen. Ich schon.

Ich bin ein Arbeitstier

Damals habe ich einen Hilfsjob bei der Post angenommen. Aus Teilzeit wurde schließlich Vollzeit, im Lauf der Jahre bin ich weitergekommen. Meine Arbeit fand Anerkennung. Ich bin ein Arbeitstier, wenn ich was anfange, mache ich es auch zu Ende - und möglichst richtig. So was fällt auf.

Allerdings habe ich so lange studiert, dass nicht ausreichend Rentenbeitragsjahre in meinem Berufsleben zusammenkommen. Auch das wirkt sich auf die gesetzliche Altersrente negativ aus. Man kriegt nichts geschenkt, jeder muss selbst für sich sorgen. Wenn man den Willen hat, kann man viel erreichen, denke ich. Man muss optimistisch bleiben, anpacken und selbst die Initiative ergreifen!

Das Wort Migrationshintergrund hat für viele einen negativen Touch. Ich finde aber: Vielfalt ist eine Bereicherung. Die Gewerkschaft muss für Menschen mit Migrationshintergrund attraktiver werden. Migrantinnen und Migranten sollten vor allem auch in hauptamtlichen Funktionen vertreten sein.

Ich habe eine positive Einstellung zum Leben. In zwei Jahren will ich in Rente gehen. Ich freue mich darauf.


Ich will mich als Rentnerin selbstständig machen

Cecilia R., 58 Jahre alt, Niedersachsen, stammt aus Lima, Peru. Bei ver.di ist sie unter anderem im ver.di-Landesmigrationsausschuss Niedersachsen/Bremen ehrenamtlich tätig.

Ich bin aus Liebe zu einem Mann nach Deutschland gekommen. Hier habe ich bei Null angefangen. Die fremde Sprache, das Leben im Ausland: Das ist wie eine Wiedergeburt. Meinen Ex-Mann habe ich am Amazonas kennengelernt, auf der Promenade von Iquitos. Damals hatte ich mein Studium der Betriebswirtschaft abgeschlossen. Ich arbeitete als Projektassistentin in einem Landwirtschaftsprojekt der peruanischen Regierung in Kooperation mit der US-amerikanischen North Carolina University.

Meine Geschwister und ich sollten studieren

Meine Mutter konnte weder lesen noch schreiben. Sie kommt aus einem Dorf im Norden Perus und hat meine drei Geschwister und mich großgezogen. Das war für sie schwer, aber sie wollte, dass ihre Kinder studieren. Sie hat das geschafft. Außerdem hat sie in der Gewerkschaft gekämpft. In Peru war das zeitweise lebensgefährlich. Daher bewundere ich sie sehr für ihren Mut. 1987 habe ich geheiratet. Sonst hätte ich nicht in Deutschland bleiben können. Fünf Jahre später kam meine Tochter auf die Welt. Im Jahr 2000 haben mein Mann und ich uns getrennt.

Für eine Frau bedeutet Scheidung Armut. Die Männer haben die besseren Jobs. Man entscheidet sich als Frau entweder für die Kinder oder für die Karriere. Equal pay gibt es immer noch nicht. Die Familienstrukturen in Deutschland sind konservativ. Das war eine Riesenenttäuschung für mich, als ich ankam. Ich hatte in Peru viel Simone de Beauvoir gelesen und gedacht, die Frauen in Deutschland seien alle emanzipiert.

Hilfsjob, Teilzeit, kleine Rente

Mein Studium wurde in Deutschland nicht anerkannt. Also habe ich vor 21 Jahren einen Hilfsjob bei der Deutschen Post angenommen. Weiterbilden konnte ich mich nicht, da ich Mutter war und schon bald alleinerziehend. Inzwischen arbeite ich Teilzeit, als Codiererin. Das ist körperlich sehr anstrengend. Meine Rente wird ungefähr vier- bis fünfhundert Euro betragen. Das ist natürlich zu wenig. Eine private Vorsorge konnte ich mir wegen meines niedrigen Gehalts nicht leisten. Mir macht das große Angst. Um mich finanzieren zu können, will ich mich als Rentnerin mit einem Übersetzungs- und Beratungsbüro selbstständig machen. Aber das klappt nur, wenn ich gesund bleibe. Vielleicht pendle ich auch zwischen Peru und Deutschland hin und her. Das wäre für mich das Paradies, weil ich beide Länder liebe. Auf keinen Fall soll meine Tochter mich pflegen müssen. In meiner Heimat unterstützen die Generationen einander, hier nicht.

Ich fahre nur nach Hause, wenn ich es mir finanziell leisten kann. Immer, wenn ich nach Lima zurückkomme, bin ich geschockt, wie laut und schmutzig es dort ist. Im Gegensatz zu Peru bietet Deutschland eine andere Art von Lebensqualität. Hier spüre ich Geborgenheit und Sicherheit. Nie habe ich bereut, hergekommen zu sein. Es ist ja vieles gut in Deutschland. Man hat Rechte, bekommt Sozialleistungen. Man hat die Krankenversicherung. Ich kann meine Meinung äußern. Auch hier gibt es Armut, klar. Aber Armut in Peru ist anders. Da geht es um Leben und Tod. Als Rentnerin in Deutschland werde ich zwar ein bescheidenes Leben führen müssen. Aber hungrig ins Bett gehen - das werde ich nicht.

Es geht mir vor allem um die Frauen

2013 studierte ich an der Universität Oldenburg "Interkulturelle Bildung und Beratung". Der Satz eines Professors ist für mich sehr wichtig und begleitet mein politisches Handeln: "Rechte werden einem nicht geschenkt. Man muss sie sich erkämpfen."

Ich bin mir sicher, dass meine Altersrente anders ausgefallen wäre, wenn ich die Möglichkeit bekommen hätte, in einem Praktikum meine Fertigkeiten und mein Wissen in Betriebswirtschaft unter Beweis zu stellen. Darum ist es mir wichtig, dass das Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen für hochqualifizierte Migranten künftig erleichtert wird. Das Anerkennungsgesetz hat einen großen Korrekturbedarf.

In meiner Gewerkschaftsarbeit geht es nicht um mich. Es geht um die neue Generation und vor allem um die Frauen. Meine Tochter hat gerade ihr Studium beendet. Ich habe einen Teil dazu beigetragen, dass sie studiert. Hätte ich mich irgendwann fallenlassen, statt zu arbeiten und zu kämpfen, hätte sie kaum eine Chance gehabt.

Das folgende Zitat von Angela Davis, einer berühmten US-amerikanischen Bürgerrechtlerin, inspiriert mein Engagement für die Verbesserung der Situation von Migrantinnen in Deutschland: "Ich akzeptiere nicht mehr die Dinge, die ich nicht ändern kann...Ich ändere die Dinge, die ich nicht akzeptieren kann."


Man hat mich wieder als Mensch gesehen

Gencel Bagci, 53 Jahre alt, lebt als kaufmännischer Angestellter in Lübeck und stammt aus der Türkei.

Ohne Sprache kommt man nicht weit. Das wusste ich, als ich 1988 zu meiner Frau nach Deutschland zog. Darum war ich sehr bemüht, Deutsch zu lernen. Gleich mehrere Sprachkurse bei der Volkshochschule habe ich besucht und aus eigener Tasche bezahlt.

Meine Frau ist die Tochter türkischer Gastarbeiter und lebt in Deutschland, seit sie 13 ist. Ich habe sie in ihren Ferien in der Türkei kennengelernt.

Vier Jahre ohne Job

Damals galt in der Bundesrepublik das Ausländergesetz. Als ich in Lübeck ankam, erfuhr ich: Ich durfte nicht arbeiten. Was macht man als junger Mann, frisch verheiratet, voller Energie, ohne Job? Ich konnte doch nicht die ganze Zeit lernen! 1989 bekamen wir unser erstes Kind. Ich hätte gern anstelle meiner Frau in der Verpackungsfirma gearbeitet. Ihr Chef war dafür, aber das Arbeitsamt hat das abgelehnt. Ich habe dem Arbeitsamt viele weitere Vorschläge gemacht, doch nie hatte ich damit Erfolg. Das damalige Ausländergesetz bevorzugte zuallererst Deutsche, dann Europäer. Wer wie ich aus einem Drittland einwanderte, durfte bis zu vier Jahre keinen Job annehmen.

Aber ich wollte arbeiten! Sogar einen Rechtsanwalt habe ich eingeschaltet, um das Arbeitsamt zu verklagen. Er hat bergeweise Akten studiert und mir nach viel Schriftverkehr mit dem Arbeitsamt von einer Klage abgeraten. Um das Gesetz kam man einfach nicht herum. Also blieb ich mit dem Kind zu Hause, und meine Frau verdiente das Geld. Es war für mich frustrierend, dass ich meine Familie finanziell nicht unterstützen konnte. Ich wollte schon zurückgehen in die Türkei, konnte allerdings meine Frau nicht dazu bringen, dem zuzustimmen.

Wenn ich gesund bleibe

1992 fand ich dann endlich eine Stelle in der Küche der Uniklinik in Lübeck. In der Türkei hatte ich als Steuergehilfe gearbeitet. Aber mit meiner Ausbildung konnte ich hier nichts anfangen. Bald wurde ich Vorarbeiter und gab den Leuten Anweisungen. Ich war sehr froh, endlich Arbeit zu haben. Ich empfand es so: Man hat mich wieder als Mensch gesehen.

Fünf Jahre war ich in dieser Firma. Dann wurde ich krank. In der Küche zu arbeiten, war nicht mehr möglich. Ich wollte in den kaufmännischen Bereich zurück. Eine Weile war ich erwerbslos. Das Arbeitsamt bewilligte mir dann eine Umschulung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Heute bin ich kaufmännischer Angestellter im Bereich soziokulturelle Arbeit. Der Job erfüllt mich.

Aber mit der Rente könnte es knapp werden. Die vier Jahre, in denen ich keinen Job hatte, fallen ins Gewicht. Wenn ich wirklich bis zum Rentenalter gesund bleibe und arbeiten kann, sind wir abgesichert. Aber was, wenn etwas dazwischen kommt?