ver.di lohnt sich

Mindestlohn steigt

Pädagogischer Bereich – Der Mindestlohn für die rund 30.000 Beschäftigten im pädagogischen Bereich der Weiterbildung steigt in den nächsten vier Jahren schrittweise zwischen 12,5 und 16 Prozent. Darauf haben sich ver.di, die GEW und die 64 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Träger beruflicher ­Bildung geeinigt. Damit gelingt die schrittweise Annäherung an das Tarifniveau des öffentlichen Dienstes.


3,2 Prozent mehr

Unikliniken Baden-Württemberg – Bei den Unikliniken Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg steigen die Gehälter von rund 24.000 Beschäftigten rückwirkend zum 1. Mai um 3,2 Prozent, bei einer Laufzeit von 14 Monaten. Die unteren Ent­geltgruppen erhalten eine zusätzliche ­Ein­malzahlung von 200 Euro. Auszubildende bekommen 65 Euro im Monat mehr sowie den vollen Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe bekommen fast 15 Prozent mehr. Für die Bereitschaftsdienste gibt es Zeitzuschläge.


Über 5 Prozent mehr

Privatfunk – Die etwa 600 Beschäftigten in Privatradios im Tarifverband Privater Rundfunk bekommen Gehaltssteigerungen von mehr als 5 Prozent bis Ende Juni 2020, seit Juli 2018 sind es 2,5 Prozent, ab Juli 2019 gibt es weitere 2,3 Prozent. Für die erste Stufe ist eine Mindesterhöhung von 100 Euro vereinbart, die in der Gesamtlaufzeit für alle Tarifgruppen eine Gehaltsverbesserung zwischen 4,9 bis 6,8 Prozent bedeutet. Der Manteltarifvertrag wurde bis Ende 2020 verlängert.