ver.di lohnt sich

Bis zu 17,1 Prozent mehr Entgelt

Geld- und Wertbdienste – Deutliche Entgelterhöhungen bekommen die rund 11.000 Beschäftigten der Geld- und Wertdienste. Der Tarifvertrag, auf den sich ver.di mit den Arbeitgebern geeinigt hat, sieht eine Anhebung der Entgelte in zwei Stufen zwischen 7,7 und 17,1 Prozent vor und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Die hohe Beteiligung der Beschäftigten an den Warnstreiks zum Jahresauftakt habe das hervorragende Ergebnis möglich gemacht, sagte ver.di-Verhandlungsführer Arno Peukes.


Haustarifvertrag mit deutlich mehr Lohn

Deutsches Rotes Kreuz – Die Beschäftigten im Pflegeheim Clara Zetkin in Dresden bekommen ab Januar deutlich mehr Geld. Das Deutsche Rote Kreuz und ver.di haben sich auf einen Haustarifvertrag ­geeinigt. Dieser sieht Gehälter auf dem Niveau des überwiegend in den alten Bundesländern gültigen DRK-Reformtarifvertrages vor. Die damit vereinbarte Angleichung an das Westniveau ist in Sachsen einzigartig. Pflegekräfte erhalten dadurch durchschnittlich zirka 14 Prozent mehr Geld. Für andere Berufsgruppen fallen die Entgeltsteigerungen ähnlich positiv aus. Jetzt hofft ver.di-Verhandlungsführer Andre Urmann, dass der Tarifabschluss auch in anderen DRK-Gliederungen Schule macht. „Wir brauchen einen flächendeckenden Tarifvertrag auf diesem Niveau für alle DRKs in Sachsen“.


7,6 Prozent mehr Lohn

DHL HUB – Die Tarifentgelte der Tarifbeschäftigten im DHL HUB Leipzig steigen  zum 1. Februar 2019 um 3,9 Prozent, und zum 1. März 2020 kommen noch einmal 3,6 Prozent dazu. Angehäuft ist es dann ein tabellenwirksames Volumen von 7,6 Prozent in 14 Monaten. Die Vergütungen der Auszubildenden werden ebenfalls ab dem 1. Februar 2019 um 3,9 Prozent und zum 1. März 2020 um weitere 3,6 Prozent angehoben. Das Tarifergebnis hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020.


Zwei Erhöhungen und beide in 2019

Uniper – Die Entgelte der 5.000 Beschäftigten des Stromproduzenten Uniper steigen rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 2,4 Prozent, zudem gibt es eine weitere Erhöhung bereits am 1. Dezember 2019 in Höhe von 3,2 Prozent; insgesamt 5,6 Prozent in diesem Jahr. Die Ausbildungsvergütungen steigen je nach Ausbildungsjahr um bis zu 15,5 Prozent.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten.


Freitags ist jetzt regelmäßig frei

Media Broadcast – Weniger Stunden arbeiten bei Teillohnausgleich und für die nächsten fünf Jahre Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen – diese Vereinbarungen sollen die Zukunft der Beschäftigten bei der Media Broadcast GmbH sichern und digitale Umbrüche in der Branche auffangen. Mit dem Dienstleister für Bild- und Tonübertragungen hat ver.di ab dem 1. April 2019 die Einführung einer Vier-Tage-Woche und bis zum 31. Dezember 2023 den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen vereinbart. Für die deutschlandweit rund 700 Beschäftigten bedeutet dies eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 32 Stunden, die in der Regel an vier Tagen zu leisten ist. Beim Entgelt werden aber trotzdem 35 Stunden bezahlt. Zusätzlicher freier Tag soll der Freitag sein. „Das Ergebnis ist ein Erfolg. Es ist uns gelungen, drohende betriebsbedingte Kündigungen abzuwenden und stattdessen eine Vier-Tage-Woche, Schutz und Perspektiven zu vereinbaren“, sagte Frank Sauerland, ver.di-Bereichsleiter Tarifpolitik.