Weiberfastnacht 01

Hochsaison für Tarifrunden – und ver.di ringt mit den Ländern! Kaum hatte am 11.11. die Närrische Zeit begonnen, ertönte – nach Art der Kisslegger Narrenzunft "Hudelmale" – unser entschlossenes "Schnarragagges". Will heißen: Wir fordern 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro im Monat! Aufgeregtes "Heidenei" der Arbeitgeber folgte so prompt wie gewohnt. Will sagen: Mäßiget euch, weichet von uns, lasset ab vom Scharren! Tun wir aber nicht, im Gegenteil: Mit Kappen, Zotteln und Schellen bewehrt ziehen wir als Mariechen und Schwellköpfe, Hexen und Hanseln mutig nach Potsdam, wo wohl auch am Schmotzigen Donnerstag wieder verhandelt wird. Zwar kann es an Weiberfastnacht Dramen geben wie die von mir einst beobachtete Jagd auf Tarifsekretär Klaus-Dieter, der in der Gewerkschaftskommission seinen wertvollen Schlips einbüßte. Doch kämpft, ihr ver.di-Männer, stets tapfer weiter an der Seite eurer Kolleginnen! Achtet dabei halt auf euren Dresscode, damit wir am Ende wieder ungebrochen triumphieren mit Helau und Alaaf! hms