Ausgabe 01/2026
25 Jahre ver.di – 25 Mitglieder

Lutz Baumann, 59, Bus- und Straßenbahnfahrer und freigestellter Betriebsratsvorsitzender bei den Städtischen Verkehrsbetrieben Zwickau
„ver.di bedeutet für mich, dass Arbeits- und Lebensbedingungen nur mit einer starken Gewerkschaft geändert und beeinflusst werden können. Dies ist in der Geschichte der Gewerkschaften nachzuvollziehen. Deshalb ist es wichtig sich gemeinsam einzubringen, um Veränderungen nach vorn zu bringen. Da die Gesellschaft mit ihren immer komplexer werdenden Bedingungen nur so für uns beeinflusst und gestaltbar wird, um soziale Gerechtigkeit zu erreichen.“

Montserrat Juarez Reyes. 36, Gesundheit und Krankenpflegerin, Karlsruhe
„ver.di? Coole Leute, die mich akzeptiert haben und mich so respektieren, wie ich bin. Egal, woher ich komme oder welche Kultur ich habe. Sie haben mich unterstützt, obwohl sie mich nicht mal kannten, und das fand ich einfach unglaublich. In dem Moment dachte ich: Ich will dazugehören und mich mit so tollen Menschen umgeben"
Mitglied seit 1.2.2023

Aziza Freutel, 45, Wirtschaftsredakteurin bei einer Fachzeitschrift für die Modebranche, Frankfurt am Main, seit 1999 ver.di-Mitglied
„ver.di bedeutet für mich,gemeinsamer Einsatz für gute und zukunftsorientierte Arbeitsbedingungen und Wertschätzung.“

Laura Harders, 27, Freige-stellte Betriebsrätin bei CEWE, Oldenburg, seit 1.Juni 2024 ver.di-Mitglied
„ver.di bedeutet für mich, dass man mit Gemeinschaft und Zu-sammenhalt viel bewegen kann.“

Önder Yildiz, 40, Supervisor Salesfloor bei Primark Bremen
„ver.di bedeutet für mich, gemeinsam stärker zu sein als allein. Tarifvertrag statt leere Versprechen, für einen fairen Tarifvertrag kämpfen. Schutz vor Willkür, die aktive Gestaltung einer solidarischen Arbeitswelt.“

Felix Tobianke, 34, Sachbearbeiter Zoll bei DHL Hub Leipzig, Vertrauensmann, ver.di-Mitglied seit 2/2023
„ver.di bedeutet für mich Solidarität: Wir tragen Verantwortung füreinander, damit niemand allein unter die Räder kommt. Viele sind privat so ausgelastet und froh, überhaupt einen Job zu haben. Da bleibt oft kaum Zeit, sich mit Rechten und Möglichkeiten zu beschäftigen. Wenn wir einander helfen, helfen wir uns auch selbst, weil Verbesserungen für alle gelten. Einzeln sind wir austauschbar, zusammen nicht.“

Rebecca Hof, 34, freigestellte Betriebsrätin bei der Deutschen Post in Würzburg, ver.di-Mitglied seit 2010
„ver.di bedeutet für mich, Demokratie direkt in unseren Betrieb zu tragen und sie aktiv mitzugestalten. Nur durch echte und starke Mitbestimmung schaffen wir eine Arbeitswelt, in der die Bedingungen für alle auf Augenhöhe und gerechter sind.“

Kerstin Tenbieg, 59, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Deutsche Post Customer Service Center GmbH in Berlin, ver.di-Mitglied seit 1983
„ver.di bedeutet für mich Kraft und Stärke durch Solidarität. Der Zusammenschluss der Gewerkschaften zu ver.di hat diese Stärke noch einmal deutlich verstärkt.“

Katharina Lang, 63, Diplom-Sozialarbeiterin aus Wuppertal
„ver.di bedeutet für mich DIE solidarische Gestaltungsmacht und Rückendeckung und für uns Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Verwaltungen und Betrieben. Untrennbar verbunden ist dies für mich mit starkem und aktivem Eintreten und Einflussnahme für eine solidarische und gerechte Sozial- und Gesellschaftspolitik.“
Erste Berührungspunkte mit einer Gewerkschaft hatte Katharina bereits während ihrer ersten Ausbildung zur Bürogehilfen. Eingetreten ist sie 1984 während des Studiums bei einem Aushilfsjob. Ein Vertrauensmann hatte sie überzeugt.

Marieke Heimburger: Literaturübersetzerin, Dänemark, 53 Jahre, seit 1998 ver.di-Mitglied
„ver.di bedeutet für mich als kreative Freiberuflerin, die stets alleine am Schreibtisch sitzt: eine starke Gemeinschaft gegen die Vereinzelung sowie berufspolitische Unterstützung auf Bundesebene.“

Silke Mayer-Seidler, 58, Warenannehmerin bei Netto, Niederlassung Worms, ver.di-Mitglied seit 1988
„ver.di bedeutet für mich, dass ich immer wieder erstaunt bin, wie gut es uns trotz aller Unterschiede der fünf Altorganisationen gelungen ist, ein so stabile Basis in einer Organisation auf- und auszubauen.“

Berit Ameskamp, 27, Studentin und Notfallsanitäterin in Karlsruhe, ver.di-Mitglied seit Januar 2019
„ver.di bedeutet für mich, sich mit Menschen und ihren Arbeitsbedingungen auseinanderzusetzen. Sich für ein gemeinsames Ziel einsetzen: eine lebenswerte Gesellschaft, in der jede*r ein demokratisches Miteinander unterstützen kann.“

Søren Hamacher, 29, gelernter Gärtner und jetzt freigestelltes Mitglied des Gesamtpersonalrats bei der Stadt Köln
„ver.di bedeutet für mich einen Zusammenhalt, der Kraft gibt, betriebliche Herausforderungen anzugehen, um Erfolge für Kolleg*innen zu erzielen. ver.di steht für die Menschen, die ich auf diesem Weg kennengelernt habe, für erfolgreiche Personalratswahlen und für Tarifverträge, die echte Verbesserungen geschaffen haben.“
Eingetreten ist Søren im Frühjahr 2013 im Pausenraum des Botanischen Gartens Köln.

Denis Schatilow, 31, Medizinstudent und Medizinischer Technologe für Radiologie, Düsseldorf
„ver.di bedeutet für mich, große Veränderungen, die im Kleinen beginnen. Gerecht, solidarisch, aber immer laut.“
Mitglied seit 2015 im Rahmen einer Jugend- und Auszubildenden Versammlung am Uniklinikum Düsseldorf. In 2020 durfte er dann gemeinsam mit Frank Bsirske den Tarifvertrag für unbezahlte Gesundheitsberufe abschließen. „Der Grund, warum ich damals Mitglied geworden bin, um endlich Geld für meine eigene Ausbildung zu bekommen.“

Taro Tatura, 33, Fluggerätmechaniker aus Hamburg
„ver.di bedeutet für mich als aktives Mitglied Teil einer starken und solidarischen Gegenmacht zum Kapital zu sein. In Zeiten von immer heftigeren Angriffen aus Wirtschaft und Politik sind Gewerkschaften, für mich ver.di, das zentrale Werkzeug von uns abhängig Beschäftigten zur Durchsetzung unserer Interessen.“

Martina Meyer, 61, Erzieherin aus Poing bei München
„verdi bedeutet für mich Zusammenhalt. Eine Gemeinschaft, die sich einmischt, die streitbar ist und sich gemeinsam für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzt.“
Eingetreten in eine Gewerkschaft ist Martina 2000 bei Beginn ihrer Beschäftigung. Doch schon ihr Vater hatte seinen Kindern die Aussage, „Gewerkschaft ist wie Krankenkasse, da muss man Mitglied sein, wenn man in den Beruf geht“, mit auf den Lebensweg gegeben.“

Jacqueline Riedel, 50, Verkäuferin aus Weimar
"ver.di bedeutet für mich Gleichberechtigung, Zusammenhalt und gehört zu werden. Als Mitglied habe ich Mitbestimmung, Rechte und eine große Gemeinschaft. Ich bin mit vollem Herzen Mitglied bei und in ver.di."

Jürgen Schulz, 64, Germanist, arbeitet als kaufmännischer Angestellter bei Saturn in Bielefeld
"ver.di bedeutet für mich: Solidarität und ganz viel Hilfe zur Selbsthilfe, um die Arbeits- und Lebensbedingungen in hunderten Branchen zu verbessern. Und persönlich ist ver.di für mich politische Heimat, insbesondere im Kampf gegen Rechts in Betrieben und Gesellschaft.
Eingetreten bin ich in Bielefeld, als ich das erste Mal als Betriebsrat gewählt wurde. Für mich war klar, dass Betriebsrat und Gewerkschaft Hand in Hand gehen sollen, und bin sofort eingetreten."

Amely Bradke, 48, Schichtleiterin bei Hermes Germany (freigestellte Betriebsratsvorsitzende) in Friedewald, ver.di-Mitglied seit 2010
"ver.di bedeutet für mich Stärke und Zusammenhalt, die den Mitgliedern eine starke Stimme verleihen. Durch die Bündelung unserer Interessen entsteht eine kraftvolle Gemeinschaft, die im Sinne von 'Gemeinsam sind wir stark' echte Veränderungen bewirken kann."

Claudia König-Lubach, 60, Datenerfasserin und freigestellte Betriebsratsvorsitzende bei Abalon Logistik in Kassel, ver.di-Mitglied seit 2004
"ver.di bedeutet für mich, eine starke Gemeinschaft an meiner Seite zu haben, die sich gemeinsam für die Rechte und Interessen der Beschäftigten einsetzt – und nicht aufhört, für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne zu kämpfen."

Yona Schäfer, 23, Auszubildende zur Pflegefachfrau, Uniklinik Frankfurt, in ver.di eingetreten April 2023
„ver.di bedeutet für mich, das eigene Schicksal (selbst) in die Hand zu nehmen und sich durch Bildung, Solidarität und gemeinsamer Kraft von der Willkür der Arbeitgeber zu emanzipieren.“

Caroline Bergter, 36, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Leipzig, Mitglied seit 30.3.2023
„ver.di bedeutet für mich eine wichtige Säule in meinem Leben: Gelebte Solidarität & Engagement, echte Verbundenheit & Freundschaften, Verantwortung füreinander übernehmen und meinen Beitrag für eine gerechtere Zukunft leisten.“

Gabriela Sold, freigestellte Betriebsrätin bei Rewe
„ver.di bedeutet für mich Gemeinschaft, Zusammenhalt, Freundschaften, Aktion, miteinander.”

Andreas Kahlert, 56, Technischer Sachbearbeiter und BR-Vorsitzender, Schwerte, seit 1.Mai 1986 Gewerkschaftsmitglied
„ver.di bedeutet für mich eine starke Kraft an meiner Seite, um die branchenpolitischen Interessen der Beschäftigten der Wasserwirtschaft national, europaweit in der Politik und bei den Verbänden zu vertreten. Bestes Beispiel ist die erste erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative „Wasser ist Menschenrecht“, die es ohne ver.di als Teil des Europäischen Gewerkschaftsverbands für den öffentlichen Dienst nicht gegeben hätte!“

Cornelia Bohmholt, 57, Frei gestellte Betriebsrätin bei der Deutschen Telekom Technik, als stellv. GBR-Vorsitzende tätig in Bonn und Bochum, am 1.März 1989 in ver.di eingetreten
„ver.di bedeutet für mich, gemeinsam für Würde, Respekt und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt zu kämpfen. Sie ist mein Ort der Solidarität – ein Raum, in dem wir die Stimmen der Beschäftigten hörbar machen und konkrete Verbesserungen im Leben von Menschen erreichen.“