konsumvergleich.de

Wofür bezahle ich monatlich wie viel? Das muss sich oft fragen, wer nur ein geringes Einkommen hat. Das wollen aber auch viele wissen, die ihre Haushaltsplanung überprüfen – insbesondere angesichts derzeit stark steigender Kosten für Miete, Heizung, Mobilität und Lebensmittel. Als nützlicher Helfer bietet sich die Webseite konsumvergleich.de der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder an. Sie leitet schrittweise durch eine Selbstbefragung.

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Zu Beginn ist einzugeben, in welcher Region man wohnt, welcher Erwerbstyp man ist (angestellt, selbständig, in Rente...) und wie man den eigenen Haushalt beschreiben will (Personenanzahl, Familienart oder Nettoeinkommen). Nach einer Grafik mit Durchschnittswerten einer vergleichbaren Bevölkerungsgruppe trägt man die eigenen monatlichen Ausgaben ein, für Kategorien wie Lebens-/Genussmittel, Kleidung, Kommunikation oder Bildung. Darauf ermöglicht ein Balkendiagramm, jede Kategorie zu vergleichen – äußerst aufschlussreich. Man kann die Schritte wieder zurückgehen, etwa um anfängliche Angaben zu variieren, auch das geht mit diesem empfehlenswerten Online-Service geschmeidig. Henry Steinhau

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kika.de/erwachsene/aktuelles/mit-kindern-ueber-krieg-in-ukraine-sprechen-100.html

Der Krieg in der Ukraine und die schrecklichen Bilder darüber im Fernsehen, im Internet, in den Zeitungen fordern Eltern und Erzieher*innen heraus, mit Kindern und Jugendlichen darüber zu reden und sie beim Verarbeiten der Nachrichten zu begleiten. Das ist nicht einfach, aber unumgänglich. Für Orientierung und Hilfe sorgt hier eine gut gemachte Seite des Kinderkanals KiKa. Sie listet zum einen zahlreiche Sendungen und Quellen mit kindgerechten Informationen zur Lage in der Ukraine auf. Etwa Beiträge von „logo!“, dem kindgerechten Nachrichtenformat, das die Geschehnisse verständlich und anschaulich einordnet. Oder auch Videos mit Tipps für den Umgang mit Angst sowie Berichte zum Alltag von Kindern aus der Ukraine, die nun in Deutschland leben. Speziell erzieherische Aspekte beim Umgang mit der Kriegsbericht- erstattung greifen kompakte Merkblätter unter klicksafe.de/materialien/medienerziehung-krieg-in-der-ukraine auf. Im Stil einer Checkliste geben sie hilfreiche Handlungstipps und listen zahlreiche Quellen zum Weiterlesen auf.

Henry Steinhau

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bund-naturschutz.de/aktionen/eichhoernchen-beobachten-und-melden

Sie springen, klettern, flitzen durch Parks und Gärten, auf Bäumen und mitunter Balkons: die Eichhörnchen. Sie sind bundesweit verbreitet und es gibt zahlreiche Arten. Um aber die lokalen Bestände der hyperaktiven Nüssesammler und auch die regionale Verbreitung ihrer Arten genauer zu erfassen, können sich Bürger*innen als „Citizen Scientists“ in die Naturforschung einbringen. Mittels einer App des bayerischen „Bund Naturschutz“ lassen sich beobachtete Eichhörnchen bundesweit melden. Den Standort übernimmt die App vom Smartphone (bei „erlaubter“ Ortungsfunktion). Dazu gibt man an, wieviel Eichhörnchen und bei welcher der drei typischen „Tätigkeiten“ man sie beobachtet hat: mit Futter, einander jagend oder kletternd. Je mehr Beobachtende die App nutzen, desto vollständiger ist die Onlinekarte mit den verzeichneten Beobachtungen. Zudem bieten App und Webseite viel Wissenswertes zu diesen Nagern. Und wer noch mehr über ihre Lebensweise erfahren will, steuert die sehr informative und anschauliche Webseite der Deutschen Wildtierstiftung unter deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/eichhoernchen an. Henry Steinhau