Ausgabe 02/2026
München
Der Tag der Arbeit
Auch in diesem Jahr rufen die Gewerkschaften am 1. Mai an vielen Orten zu Kundgebungen auf. Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter
Senior*innen
Ingolstadt
6. Mai, 15 Uhr: Mitgliederversammlung der ver.di-Senior*innen mit Neuwahlen und Referat von David Schmitt, DGB Bayern, zum Thema: Rente quo vadis – das neue Rentenpaket. TSV Ingolstadt Nord, Wirffelstr. 25, 85055 Ingolstadt.
München
7. April, 10 Uhr: Klimaneutral leben – geht das überhaupt? Referent: Erwin Schelbert, GEW
5. Mai, 10 Uhr: Kirgisien, ein Reisebericht mit geschichtlichen, kulturellen und politischen Hintergründen, Referentin: Roswitha Diehl
9. Juni, 10 Uhr: Vietnam: 50 Jahre nach Befreiung und Wiedervereinigung Referent: Prof. Günter Giesenfeld, Vorsitzender der Deutsch-Vietnamesischen Freundschaftsgesellschaft
alle: Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80, München
15. Juli, 9 Uhr 30: Mitgliederversammlung der Bezirkssenior*innen mit Neuwahl des Vorstands der Region München. Ort: Neuhauser Bürgersaal "Trafo", Nymphenburger Str. 171 a.
ver.di vor Ort
Am 23. April ist ver.di Ingolstadt mit "ver.di vor Ort" in Pfaffenhofen ab 18 Uhr im Hofbergsaal, Hofberg 7, 85276 Pfaffenhofen an der Ilm. Anmeldungen gerne an bz.ingolstadt@verdi.de.
Arbeitsrecht
Ar-Navigator 2026 – Zu den Veranstaltungen ist eine Anmeldung auf der Homepage des Bildungswerkes ver.di Bayern (verdi-bw-bayern.de) erforderlich. Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, Nichtmitglieder zahlen 10 Euro.
Angeboten werden u.a. folgende Themen jeweils von 18 Uhr 30 bis 20 Uhr 30:
23. April: Befristungen im Arbeitsrecht
21. Mai: Abmahnungen + Ermahnungen
23. Juli: Arbeitszeit + Arbeitszeitgesetz
Drei-Tage-Seminar
13. bis 15. Juni: Demokratie in der Arbeitswelt; Ort: Bernried
Anmeldung beim ver.di-Bildungswerk (Veranstaltungsnummer: 26/22/303)
ver.di Jugend
10. bis 12. April: Bildungsevent im Bildungszentrum Brannenburg. Ein Wochenende voller Workshops. Anmeldung: kurzelinks.de/bildungsevent26
Rechtstipp
Der Bundestag hat das Rentenpaket der Bundesregierung beschlossen. Jetzt ist bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung für Personen, die die Regelaltersgrenze überschritten haben, ein Verdienst bis 2.000 Euro monatlich steuerfrei möglich. Wohl dem, der dann noch arbeiten kann! Und es gilt nicht für Verdienste aus freiberuflicher Tätigkeit und für Beamt*innen.
Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen. Ab 2027 steigt er auf 14,60 Euro brutto. ver.di fordert mindestens 15 Euro. Die Minijobgrenze steigt auf 603 Euro in 2026 und 633 Euro in 2027. ver.di fordert weiterhin deren Abschaffung, denn es ist nicht nachvollziehbar, Beschäftigungsverhältnisse ohne Sozialversicherung gesetzlich zuzulassen.