Ausgabe 01/2026
Gedenken an die Opfer des Attentats

Am 13. Februar raste ein Mann mit seinem Auto in eine ver.di-Demo in München und tötet dabei zwei Menschen. Über 40 Kolleg*innen erlitten zum Teil schwerste Verletzungen. Viele Kolleg*innen, die den Anschlag unmittelbar und mittelbar erlebt haben, müssen das Erlittene immer noch bewältigen.
Der schwerste Angriff auf eine gewerkschaftliche Veranstaltung jährt sich in diesem Jahr zum ersten Mal. Der ver.di-Bezirk München, der Landesbezirk Bayern und die Landeshauptstadt München gedenken am 13. Februar 2026 um 13 Uhr am Ort des Anschlags. Bundesweit will ver.di am 13. Februar um 11 Uhr Gedenkmomente schaffen, sei es in Form einer Zusammenkunft oder auch in digitaler Form, in den ver.di-Bezirken, Landesbezirken, der ver.di-Bundesverwaltung und bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder, die an diesem Tag in Potsdam fortgesetzt werden sollen.
Am 16. Januar hat der Prozess gegen den Attentäter vor dem Oberlandesgericht München begonnen. Betroffene und ihre Angehörigen stehen vor der emotional belastenden juristischen Aufarbeitung des Anschlags und haben den Wunsch nach einer äußerst zurückhaltenden Medienberichterstattung geäußert.