Du möchtest gerne bei ver.di mitmachen, Dich einmischen und über die Politik der Gewerkschaft mitbestimmen? Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um aktiv zu werden. Vom 19. bis zum 24. September 2027 findet der 7. ordentliche ver.di-Bundeskongress statt. Rund 1.000 ver.di-Mitglieder kommen dann in Berlin zusammen, wählen einen neuen ver.di-Bundesvorstand und den Gewerkschaftsrat als ihre Vertretung bis zum nächsten ver.di-Bundeskongress.

Aber sie stimmen dann auch über zahlreiche Anträge ab, die von den ver.di-Gliederungen an den Kongress gestellt werden. Und hier kommt das Mitmachen ins Spiel. Derzeit finden die sogenannten Organisationswahlen statt. Hier diskutieren die ver.di-Mitglieder über das, was ver.di in den kommenden Jahren ihrer Meinung nach ausmachen soll. Ob Tarif- oder Sozialpolitik, Mitgliederleistungen oder Betriebspolitik, die Themenpalette ist breit. Und gewählt wird dort in der Regel auch: Vorstände und Delegierte für die weiteren Konferenzen.

Du bist gefragt

Nicht alle Anträge werden an den Kongress weitergeleitet, ein Teil von ihnen betrifft auch die Arbeit im Bezirk oder Fachbereiche vor Ort oder die jeweilige Landesebene. Aber bei den Organisationswahlen wird ein breites Meinungsbild eingeholt. Daher ist das Mitmachen jetzt besonders wichtig.

Wer wann wo tagt, steht in einer Datenbank, die unter orgawahlen.verdi.de zu finden ist. Hier kannst Du nachschauen, wenn bei Dir vor Ort Versammlungen stattfinden.

Gewählt werden dabei auch Delegierte, die die Organisation beim Bundeskongress repräsentieren. So kommt in Berlin ein bunter Querschnitt der Organisation zusammen, mit Vertreter*innen aller Alterstufen, Berufe, Regionen und der in ver.di vertretenen Personengruppen. Damit tagt in Berlin ein Abbild ver.dis.

Mitmachen ist einfach. Zu den Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder eingeladen, die der entsprechenden Gliederung angehören. Ortsvereine laden in der Regel ebenfalls alle ihre Mitglieder ein. Zu den Konferenzen werden ausschließlich die gewählten Delegierten eingeladen. Diese Einladung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal persönlich. Dass diese Termine in der Datenbank stehen, dient dazu, sie öffentlich zu machen. Heike Langenberg