Die Angriffe aus der Politik und von Arbeitgeberseite nehmen zu: Angriffe auf den Sozialstaat und auf die lange erkämpften Rechte als Arbeitnehmer*innen. Zu hören sind Märchen von der "sozialen Hängematte" und einem "aufgeblähten Sozialstaat", den wir uns "nicht mehr leisten können". Das ist Klassenkampf von oben! Umverteilung geht anders und besser! Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften, darunter ver.di, zeigen dem Kahlschlag die Rote Karte mit der Sozialstaatskampagne! Die Pläne der Arbeitgeberseite und von Teilen der Politik betreffen jede*n Einzelnen.

Alle Beschäftigten müssen sich fragen: Was bedeutet es konkret für mich, wenn man bis zu 13 Stunden täglich in der Arbeit verbringt? Wenn Zuschläge nicht mehr bezahlt werden, weil der 8-Stunden-Tag nicht mehr die Regel ist? Wenn das Rentenalter angehoben wird und Ruheständler zusätzliche Abgaben entrichten sollen? Wenn Arbeitslosengeld nur noch zwölf Monate bezahlt wird? Wenn es für Bedürftige im ersten Pflegejahr keine Kassenleistungen mehr gibt? Wenn der Zahnarztbesuch aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss?

Denn keiner hilft ihnen, außer sie sich selbst. Daher werdet #Sozialstaatsretter! ver.di und der DGB sammeln Stimmen: Unterschriften für die Kampagne "Mit Macht für die 8", für den offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten. Sie fordern die Beschäftigten auf, bei Veranstaltungen des DGB und auf der Straße Gesicht zu zeigen, laut zu werden, zu erzählen, was die Einschnitte für sie bedeuten. Diese Worte geben die Gewerkschaften an die Abgeordneten weiter. Denn die Politiker*innen sollen wissen, wie es den Menschen im Land geht, und was es bedeutet, wenn sie den geplanten Kahlschlag und die Umverteilung von unten nach oben mittragen.

Als Leistungsträger*innen dieser Gesellschaft, verlangen sie dafür Respekt.