Auf den Spuren Wilhelm Tells, mit der Schweizer Gewerkschaft Unia sogar mit Rabatt

In der Schweiz beschäftigt so manchen Historiker bis heute die Frage, ob Wilhelm Tell und sein Sohnemann, dem er angeblich den Apfel vom Kopf geschossen hat, gelebt haben oder nicht. Ein Politiker des Kantons um den Vierwaldstättersee hatte dazu mal eine klare Meinung: "Ob Wilhelm Tell gelebt hat, ist nicht sicher. Aber dass er den Geßler umgebracht hat, das steht fest!"

Wer der Sage um den wohl berühmtesten Nationalhelden der Schweiz nachgehen mag, sollte dafür unbedingt einen der alten Raddampfer besteigen und eine Runde zwischen hohen Bergen über den verzweigten Vierwaldstättersee drehen. Die Schiffe halten an vielen Orten rund um den See, mit dem Schiff Namens "Schiller" lässt sich gleich ein ganzes Programm samt Wanderung hinauf nach Seelisberg mit Blick ins Tal auf die Rütliwiese buchen. Gegessen wird mittags selbstverständlich auch bei "Schiller" in Bauen. An Tell und seinem Dichter führt einfach kein Weg vorbei auf diesen Touren. Weder wird die Tellsplatte ausgelassen, von der der Wilhelm den Soldaten des Landvogts Geßler in die Freiheit entsprungen ist, noch Altdorf, wo Vater und Sohn auf dem Rathausplatz ein Denkmal gesetzt und ein Museum und ein Theater, das Tellspielhaus, erbaut wurden.

Wem das zuviel Tellparade ist, der macht einfach einen Abstecher ins Swiss Knife Valley mit dem Hauptort Schwyz nur wenige Kilometer vom Vierwaldstättersee entfernt. Dort werden die nicht weniger berühmten Schweizer Taschenmesser hergestellt. Schwyz liegt bereits auf 516 Meter Höhe in einer beschaulichen Voralpenlandschaft, in der auch Heidi ihre Heimat haben könnte, die Heldin vieler Kinderstuben. Der Alpöhi hätte dann auf 1300 Meter Höhe in Stoos seine Hütte. Dort, in dem Ort mit 106 Einwohnern, der im Winter mehrere Tausend Skitouristen beherbergt, kann man sich im Sommer noch so fühlen wie Heidi bei ihrem Großvater. Kuh- und Ziegenherden laufen frei herum, die Sonne gerbt die Haut, die Luft ist klar und die Milch pur. Nur muss man nicht mehr wie Heidi und der Ziegenpeter mühsam den Weg nach oben erklimmen. Seit 1933 führt nach Stoos eine der steilsten Standseilbahnen der Welt mit 78 Prozent Steigung hinauf. Letztere spürt man dann so richtig, wenn man den Abstieg zum Vierwaldstättersee zu Fuß macht: Eine Wanderung im Schatten zwar, doch der Muskelkater in Oberschenkeln und Sitzfleisch bleibt auch trainierten Bergwanderern nicht erspart.

Mitten in diesem reizvollen Flecken der Schweiz bietet die Schweizer Gewerkschaft UNIA auch ver.di-Mitgliedern bis zu 20 Prozent Rabatt auf Reise und Unterkunft in zwei Hotels in dem kleinen Ort Vitznau mit 1300 Einwohnern direkt am Vierwaldstättersee in einer Bucht mit Sandstrand und im Rücken den Schutz der Rigi, der auch durch Tell sagenumworbenen Königin der Berge. Das Ferien- und Seminarhotel FloraAlpina bietet reichliche Freizeitangebote, vor allem auch für Familien mit Kindern, die Villa Margaritha hingegen mutet an wie die Villa Kunterbunt, ein wenig abseits gelegen und mindestens so verwinkelt wie Pippi Langstrumpfs schwedische Hütte. Wahrlich eine Ecke der Welt, wo man ganz in Figuren der Kindheit und der Klassiker aufgehen kann.Pewe

Weitere Infos unter:

www.verdi-mitgliederservice.de

www.ferien.unia.ch

www.reka.ch