Kein Pardon - das Musical

KARTENVERLOSUNG | Macht es wirklich so glücklich, wenn plötzlich wahr wird, was man sich in seinen kühnsten Träumen so schön realitätsfern ausmalen konnte? Na, lustig wird es allemal, denn hier ist es Hape Kerkeling, der den Traum von Peter Schlönzke aus dem Ruhrgebiet in seinem ersten Musical wahr werden lässt. Der Sohn eines Schnittchenlie- feranten aus dem Pott hat zwar null Talent, liebt aber die Fernsehshow "Witzigkeit kennt keine Grenzen" und erhält plötzlich die Rolle des Glückshasen. Dirk Bach, Thomas Herrmanns und "Pavel Popolski" Achim Hagemann (Hurz!) gehörten zum "Kreativteam" für Buch und Musik des fröhlichen Musical-Treibens, das am 12. November im Düsseldorfer Capitol Theater große Weltpremiere feiert. Wir verlosen 5x2 Freikarten , wenn Sie uns auf einer Postkarte verraten, welchen Traum Sie gern leben würden. Einsendeschluss: 1.Dezember 2011. Alle ver.di-Mitglieder erhalten bei Nennung der PIN 10551 eine Ermäßigung von 10 Prozent auf den Kartennettowert unter 0211 / 73 44 120.


Gut begleitet

TRAUERAKADEMIE | Jeden Tag mit dem Tod umgehen zu müssen, kann die Seele ganz schön belasten. Vor allem für das Pflegepersonal in Altenheimen ist es oft schwierig, die Erfahrung mit dem Sterben der Patienten nicht so nah an sich heranzulassen, dass die eigene Seele leidet. Doch eine gewisse Distanz ist wichtig, um diesen intensiven Beruf lange ausfüllen zu können. Die Trauerakademie Berlin-Brandenburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Trauersituationen zu begleiten und ihnen bei der Verarbeitung zu helfen. Die Akademie, 2011 gegründet, bietet Seminare für Pflegekräfte und Pflegende an und lehrt Techniken zur Trauerbewältigung. Zu erreichen ist sie unter E-Mail trauerakademie@web.de oder Tel. 030 / 21 80 11 65.


Mitten unter uns

BUCH | Sie wollen die Welt verbessern oder einfach nur ihrem Leben einen Sinn geben. In dem Buch "Mittenmang" kommen 20 Senior/innen aus den verschiedensten Ländern dieser Welt zu Wort, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und sich jetzt im Alter mit viel Herzblut in Gesellschaft und Politik engagieren. Das Buch zeigt, wie sie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zu einer lebendigen Demokratie beitragen. Alle Geschichten sind auf Deutsch und in der jeweiligen Muttersprache der Porträtierten zu lesen.

Beyhan Sentürk / Bettina Luise Rürup (Hg.), Mittenmang. Bürgerschaftliches Engagement - Zuwanderung - Alter, 20 Porträts, 128 Seiten, 22 Euro, ISBN 978-3-8012-0413-6


Neues von der Rentenversicherung

FREIBETRÄGE | Zum 1. Juli 2011 sind die Freibeträge für all jene gestiegen, die eine Witwen-, Witwer- oder Waisenrente beziehen. Laut Deutscher Rentenversicherung dürfen Empfänger einer Hinterbliebenenrente künftig über Einkünfte wie Renten, Arbeitseinkommen oder Zins- und Mieteinnahmen bis zu einem monatlichen Freibetrag von 725,21 Euro in den alten und 643,37 Euro in den neuen Bundesländern verfügen. Erst bei Überschreiten des Freibetrags erfolgt eine Anrechnung. Werden ein oder mehrere Kinder erzogen, steigt der Freibetrag für jedes Kind zusätzlich auf 153,83 Euro in den alten und 136,47 Euro in den neuen Bundesländern. Das Gleiche gilt für Bezieher von Erziehungsrenten.


Schön geschmeidig

Rentenanpassungsmitteilungen Liest sich Ihr Rentenanpassungsbescheid neuerdings so geschmeidig wie ein Pilcher-Roman? "Verständlicher, übersichtlicher und persönlicher" sollen sie sein, seit die Sprachexperten des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer gemeinsam mit Mitarbeitern der Deutschen Rentenversicherung den Bürokratensprech überarbeitet haben. Dass Rentner/innen und Versicherte sich durch die neue Ansprache besser informiert fühlen, sollen Umfragen bereits bestätigen.Wie geht es Ihnen mit den neuen Briefen der Rentenversicherung? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an leserbriefe@verdi.de oder an ver.di PUBLIK, Stichwort Rentenbriefe, Paula-Thiede-Ufer 10, 179 Berlin.


Versprochen ist versprochen

OST-WEST-RENTENANGLEICHUNG | ver.di hat bereits vor Jahren ein Konzept für die Rentenangleichung Ost-West erarbeitet, das viel diskutiert sowie von Experten anerkannt wurde. Es diente auch den Parteien als Grundlage für die Diskussion um das Problem. Dennoch steht es unvermindert im gesamtdeutschen Raum, weshalb sich das Bündnis von Gewerkschaften und Sozialverbänden nunmehr veranlasst sah, einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu schreiben, um sie an ihr Versprechen zu erinnern und die versprochene Angleichung anzumahnen. Den Brief gibt's als PdF-Datei unter http://senioren.verdi.de


Das ist geschummelt

RENTEN | ver.di fordert: Alle Kürzungsfaktoren, wie Riester-, Nachhaltigkeits- und Ausgleichsfaktor, müssen aus der Rentenformel verschwinden. Die Anpassung der Renten muss sich wieder an der Entwicklung der Löhne und Gehälter orientieren und mindestens die Inflationsrate ausgleichen. Die Rentenerhöhung führt in diesem Jahr nicht dazu, dass etwa eine Brutto-Rente von 1 000 Euro um 31 Euro West bzw. 25,50 Euro Ost steigt, wie es nach der Lohn-entwicklung angezeigt wäre, sondern sie steigt nur um rund zehn Euro. Dies ist bei einer Inflationsrate von 2,2 Prozent und einem absehbaren Anstieg des Zusatzbeitrages in der gesetzlichen Krankenversicherung zu dürftig.


Herzlichen Glückwunsch

100. GEBURTSTAG | Das Colorado Monument, eine beeindruckende Felsformation in den USA, wird in diesem Jahr 100. Das wird mit Veranstaltungen und Festivitäten gefeiert. Doch auch ver.di kann in diesem Jahr einige gewerkschaftliche Urgesteine ehren und feiern. Allen voran Bernhard Algiermissel, der seit sage und schreibe 85 Jahren Gewerkschaftsmitglied ist. Dem ehemaligen Bauleiter für die Autobahnmeisterei Köln und Wuppertal wurde zu seinem 100. Geburtstag am 16. August natürlich persönlich gratuliert, es kamen Günther Stratmann und Karin Schulze-Buschoff vom Bundesseniorenausschuss sowie ver.di-Seniorin Renate Hartig aus seinem ehemaligen Betreuungsbezirk. Nun muss er sich ranhalten, wenn er ver.dianerin Elfriede Brüning einholen will, die in diesem Jahr ihren 101. Geburtstag feiern konnte.